Grillfest am 2. September 2010
Am 2. September freuten sich bei herrlichem spätsommerlichem Wetter knapp 100 Bewohnnerinnen und Bewohner und vereinzelte Anhörige und Freunde auf eine mittlerweile lieb gewonnene Festlichkeit:… weiterlesen
Nach der Fussball-WM in Südafrika und den Berichten über die Safari des deutschen Teams in einem Nationalpark war allgemein der Wunsch aufgekeimt, selbst einmal eine Safari zu machen. Einmal auf Safari gehen und den „Wilden Tieren“ noch einmal sehr nahe kommen war Ziel dieser Expedition ins Tierreich.
Am Mittwoch den 14.Juli machten sich 8 unerschrockene Tierfreunde auf den Weg in den Pforzheimer Wildpark um dort gemütlich aus dem Auto heraus die Tier zu beobachten.
Dankenswerterweise hat uns der Wildpark Pforzheim erlaubt mit unserem eigenen AKS- Mobil auf den Wegen des Wildparks zu kurven.
Beginnend beim Sikawild führte unsere Reise zu den Königen der Nordischen Wäldern. Den Elchen. Es war sehr schön anzusehen wie nahe die Tiere unserem Auto kamen. (Vermutlich hatten sie die Hoffnung es könnte ein zweites Frühstück geben.- Da die Mitarbeiter des Wildpark mit ähnlich großen Wagen unterwegs sind.) Auf ihren langen Beinen mit der breiten Fußsohle, die perfekt gegen das einsinken im Schnee ist, wirken sie wie von einem anderen Planeten und mit ihren Gedanken in den weiten Wäldern Lapplands.
Glück hatten die Safaribesucher bei den Wildschweinen, da diese erste vor wenigen Wochen Nachwuchs bekommen hatten und man so kleine Schweine, Frischlinge genannt, begutachten konnte.
Bei den Przewalski-Pferden wurde die Stimmung nachdenklicher als klar wurde, dass man es hier mit den letzten ihrer Art zu tun hat.
Interessant waren die Besuche bei den Gämsen und Steinböcken. Hier erzählten die Safaribesucher von früheren Bergwanderungen bei denen man die Tiere in freier Wildbahn erlebt hatte. Selbst im Schwarzwald am Feldberg kann man die Tiere in freier Natur beobachten.
Glück hatten wir beim Uhu, der angelockt von unserm Auto, elegant seine Flügel spannte und leise schuhute. Am Bauernhof wurden viele alte Erinnerungen erweckt. Es stellte sich heraus, dass jeder der Safariteilnehmer schon einmal auf einem Bauernhof gewesen war. Zwischen Gänsen, Hühnern, Enten, Truthähnen fühlte man sich gleich wieder 30 Jahre jünger.
Erstaunen riefen die Schottischen Hochlandrinder hervor, da man allgemein zu der Erkenntnis kam, die Tier könnten auf Grund ihrer wallenden Haarpracht nichts sehen und müssten blind durchs leben ziehen. Dies bewahrheitete sich jedoch nicht als man zwei der Tiere zielgesteuert durch ihr Gehege zu einem Wasserloch laufen sah.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen war der Ausflug für alle Teilnehmer ein voller Erfolg.
Viele der Safariteilnehmer waren früher beinahe täglich durch den Wildpark gelaufen und wussten dementsprechend interessante Details über den Pforzheimer Traditionspark zu berichten. So lässt sich als Resume ziehen, gerne mal wieder hinzugehen.
Vielen Dank dem Pforzheimer Wildpark!
Andreas Michaelis