Bericht über unseren Basar am 20.11.2011
Bericht über den traditionellen AKS-Basar am 20.11.2011
Bei herrlichem Wetter fand am 20.11.2011 der traditionelle Basar in der August-Kayser-Stiftung statt. Schon zur Eröffnung um 11:00… weiterlesen
Die 100- Tage Bilanz des Vereins der Freunde und Förderer der August- Kayser- Stiftung Pforzheim e.V.
Laut Wikipedia bemisst die 100-Tage-Frist die Zeitdauer, die nach einer Faustregel des Journalismus einem neuen (politischen) Amtsinhaber oder einer neuen Regierung zugestanden wird, um sich einzuarbeiten und erste Erfolge vorzuweisen. Danach kommt es zu einer ersten Bewertung der Regierungsleistung (100-Tage-Bilanz). Die hundert Tage soll der neue Entscheider nutzen, um sich mit den Abläufen seines Amtes vertraut zu machen, wesentliche Personalentscheidungen zu treffen und erste Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Da der Regierungsalltag komplex ist und Entscheidungen meist einen gewissen Vorlauf benötigen, lässt sich die Leistung der handelnden Personen nicht sofort nach ihrer Amtseinführung abschätzen. Traditionell wird das erste Resümee von Medien und Opposition darum erst nach Ende dieser Schonfrist gezogen. Die 100-Tage-Frist war ursprünglich eine Faustregel aus dem Redaktionsleben der Presseorgane. Seit einigen Jahren ist sie zum Allgemeingut geworden und im politischen Tagesgeschehen verankert. Die allgemeine Anwendbarkeit dieser willkürlichen Frist ist jedoch umstritten.
Die ersten 100 Tage nach der Gründung des Vereins der Freunde und Förderer der August- Kayser- Stiftung Pforzheim e.V. endeten am 18. Februar 2011 bzw. enden nach der Eintragung des Vereins am 23. März 2011. Wenn man einmal davon ausgeht, dass die obige Faustregel auch für junge Vereine gelten könnte, dann wäre jetzt Zeit, diese oben erwähnte 100- Tage Bilanz zu ziehen. Dabei wären dann die in der genannten Schonfrist ohnehin zu erledigenden Verwaltungstätigkeiten uninteressant. Es käme nur darauf an, zu untersuchen, ob und in wie weit der Verein seiner Zielsetzung, das Leben und Miteinander der Bewohner zu erleichtern, wenn die August- Kayser- Stiftung dies aus eigenen Mitteln nicht oder gegenwärtig nicht kann, erreicht hat oder wenigstens nahe gekommen ist.
Bereits im Dezember 2010 konnte der Verein den ersten kleinen Beitrag hierzu leisten. Der Vorsitzende überreichte dem Haus 20 Großdruck- Liederbücher als Ergänzung des vorhandenen Bestandes und als Ausgleich für unbrauchbare oder verloren gegangene Exemplare. Am 02. März 2011 hat der Verein erstmalig richtig gezeigt, in welche Richtung die Bemühungen gehen. An diesem Tag hat Herr Carsten Lüdge, Vertreter des Sanitätshauses Borisch einen Gehwagen an die Pflegedienstleiterin der August- Kayser- Stiftung Frau Birgit John übergeben. Dieser Gehwagen wurde mit Mitteln des Vereins der Freunde und Förderer der August- Kayser- Stiftung Pforzheim e.V. angeschafft. Das Sanitätshaus Borisch hat dankenswerterweise gleichzeitig den zum Gehwagen passenden Therapietisch als Spende übergeben.
Die Altersstruktur in der Bevölkerung wird in den nächsten Jahren eine Herausforderung für Mitarbeiterinnen in der Alten- und Krankenpflege werden. Unter dem Kostendruck der Gesundheitsreform sind neue Konzepte gefordert die eine gesundheitsfördernde Entwicklung für hilfebedürftige Menschen und Pflegekräfte beinhalten. Eine aktivierende Pflege, wie sie nach dem Pflegeversicherungsgesetz verlangt wird, ist eine Herausforderung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen.
Um ältere, oft multimorbide Menschen in der Mobilität zu unterstützen, bedarf es bis jetzt noch häufig einer großen Kraftanstrengung. Bewegung ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am täglichen Leben. Menschen, die sich selber nicht bewegen können, verlieren mit der Zeit die Orientierung zum eigenen Körper und somit auch zur Zeit und zum Ort. Vitale Funktionen wie zum Beispiel Atmung und Verdauung werden reduziert und beeinträchtigen die Gesundheit. Tägliche Transfers, die in den alltäglichen Pflegesituationen durchzuführen sind, werden durch Wahrnehmungseinschränkungen der zu Pflegenden erschwert. Kommt es dann letztendlich zu einer Heimaufnahme, sind die Bewohner in ihrer Selbstständigkeit soweit eingeschränkt, dass die Pflegekräfte eine hohe Fachkompetenz aufweisen müssen, um diese Menschen in jeglicher Form der Bewegung zu unterstützen und ihnen eine Lebensperspektive anzubieten.
Kinästhetik in der Pflege
Gekürzte Wiedergabe des Artikels von Alfred Borgers aus der Zeitschrift ProVita 4/2002.
Kinästhetik setzt sich zusammen aus den Wörtern:
kinesis = Bewegung, aithesis = Empfindung, Bewegungsempfindung oder auch Bewegung über Berührung. Kinästhetik ist eine junge Bewegungslehre und dient dazu, Bewegungsempfindung im Alltag einzusetzen. Dabei handelt es sich um keine Technik, sondern um eine individuelle Umgangsform, da viele Menschen ein eigenes Bewegungsmuster haben. Ziel der Kinästhetik ist es, Gewicht nicht mehr zu tragen, sondern zu leiten. Im Einzelnen bedeutet das:
• Bewegungserfahrung bei sich selbst und bei anderen zu erfahren und sinnvoll einzusetzen.
• Bei pflegebedürftigen Menschen Ressourcen zu erkennen im physischen und psychischen Bereich.
• Praktische Hilfe im Arbeitsalltag zu erlangen, um sich selbst keine körperlichen Schäden zuzufügen.
• Die zur Verfügung stehende Arbeitszeit rationell auszufüllen.
Der oben erwähnte Gehwagen kann die Lebensqualität dahingehend verbessern, dass die Patienten wesentlich weniger im Stuhl fixiert werden müssen und unter Sichtweite des Pflegepersonals auf dem Wohnbereich dem Bewegungsdrang nachkommen können. Sie haben dann die Möglichkeit, von sich aus Kontakt zum Pflegepersonal und den MitbewohnerInnen aufzunehmen. Wenn das Gehen zu anstrengend wird, kann der Patient/die Patientin sein/ ihr Gewicht auf den Sitz des Gehwagens abgeben. Die Erregungszustände reduzierten sich. Durch das selbstständige Gehtraining können die Bewohner zusehends an Kraft und Selbstkontrolle gewinnen und sich häufiger in Begleitung des Personals auch ohne Gehwagen fortbewegen.
Dieses Beispiel zeigt, dass der Verein der Freunde und Förderer der August- Kayser- Stiftung Pforzheim e.V. wohl auf dem richtigen Wege ist, aber es kann auch festgestellt werden, dass die Liste der unerfüllten (und leider zur Zeit auch unerfüllbaren) Wünsche schneller anwächst als die finanziellen Mittel des Vereins.
Deshalb ist der Verein dankbar für jeden, der sich bereit erklärt, ehrenamtlich in der August- Kayser- Stiftung Pforzheim e.V. mitzuarbeiten, beispielsweise in der Cafeteria oder beim Besuchsdienst oder oder …und so ohne Jahresbeitrag Mitglied des Vereins der Freunde und Förderer der August- Kayser- Stiftung Pforzheim e.V. wird oder jeden, der Mitglied wird und einen Jahresbeitrag entrichtet und für jede Spende.
Ihre Fragen beantwortet gern
Jürgen Berges, Leibnizweg 2a, 75175 Pforzheim, Tel.: 07231 69384
E-Mail: JuergenBerges@aol.com
Spendenkonto: Nr. 3484188 bei der Volksbank Pforzheim, BLZ 666 900 00
Anschrift des Vereins:
August-Kayser-Str. 23, 75175 Pforzheim
Rund 40 interessierte Damen und Herren hatten sich für den Samstagnachmittag – 26.02.2011 angemeldet, begrüßen konnte der Vorsitzende des Verwaltungsrates der August-Kayser-Stiftung, Herr Hans-Georg Schober, aber rund 80 Personen.
Das Panorama-Cafe der August-Kayser-Stiftung war bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Nachzügler konnten gerade noch einen der letzten freien Stühle ergattern.
Der Vorsitzende der Arlinger Baugenossenschaft Herr Carsten von Zepelin stellte in einem Überblick das Projekt “Service-Wohnen August-Kayser” dar.
Auf dem unbebauten Grundstück, das der August-Kayser-Stiftung gehört, zwischen der Kantstraße und der Dennachstraße in bester Wohnlage gelegen, werden 30 barriere-freie und teilweise rollstuhlgerechte Wohneinheiten entstehen – von der 2-Zimmer- bis zur 4-Zimmer-Penthauswohnung.
3 einzelne Baukörper werden auf einer großen Tiefgarage auf dem rund 4000 qm großen Gelände plaziert werden.
Neben den Vorsitzender der August-Kayser-Stiftung und der Arlinger Baugenossenschaft erläuterte der Architekt, Herr Jung seine grundsätzlichen Überlegungen zum Projekt und ging auf Nachfragen der Zuhörerinnen und Zuhörern auch gern auf Details ein.
Ansprechpartner bei der Arlinger Baugenossenschaft ist Herr Vorstandsmitglied Wolfgang Glatz, Tel. 07231-94 62 11 oder e-mail w.glatz@arlinger.de
Der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der August-Kayser-Stiftung, Herr Jürgen Berges, überreichte am 2. März 2011 rund ein Dutzend neuer Gesangbücher an die Leiterin des Sozialdienstes, Frau Vera Schaan.
Das Bild zeigt von links nach rechts: Frau Ursula Berges (Schriftführerin des Fördervereins), Frau Vera Schaan, Herrn Heimleiter Frank Kontermann und Herrn Jürgen Berges.
Am 15. Februar 2011 fanden sich rund 60 Schülerinnen und Schüler im Bürgerhaus Haidach ein.
Der Anlass war schnell umschrieben: sie sollten lernen, wie Bewerbungsgespräche bei potenziellen Arbeitgebern ablaufen. Heimleiter Frank Kontermann hatte sich kurzfristig bereit erklärt, einen Vormittag dem Nachwuchs zu widmen. Dass es ihm sichtlich Freude bereitete, zeigte die Tatsache, dass er vom Veranstalter gebeten werden musste, seine Beratungsgespräche mit den jungen Leuten zu beenden, da die vorgesehene Zeit abgelaufen war.
“Ich habe wirklich engagierte, offene und auch mutige junge Frauen und Männer erlebt. Jedoch auch den einen oder die andere, die noch an sich arbeiten müssten. Derartige Veranstaltungen sind sowohl für die Betriebe wie auch für die Jugendlichen wertvoll”, so Kontermann.
Hoffentlich erfährt eine derartige Veranstaltung viele Wiederholungen.
Die Veranstaltung fand soviel Anerkennung, dass auch die Pforzheimer Zeitung am 16.02.2011 davon berichtete.
Gut gefüllt war die Cafeteria am Dienstag, 8. Februar 2011, als Frau Rechtsanwältin Isabell Hutter-Vortisch ihren Fachvortrag hielt. Das Thema hörte sich “wenig spannend” an, die Vortragsweise von Frau Hutter-Vortisch hätte aber nicht spannender und wirklichkeitsnäher sein können. Es gelang Frau Hutter-Vortisch die interessierten Damen und Herren fast 2 Stunden “in ihren Bann zu ziehen”.
Themen wie “Neue Regeln zur Erbschaftssteuer, Änderung des Pflichtteilsrecht und das immer aktuelle Thema “Patientenverfügung” begeisterten alle Zuhörerinnen und Zuhörern und veranlassten sie, zahlreiche Fragen an die kompetente Rechtsanwältin zu stellen.
Frau Rechtsanwältin Isabel Hutter-Vortisch ist Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V.
Ein herzlicher Dank gebührt Frau Hutter-Vortisch für diesen informativen und auch unterhaltsamen Vortrag.
In der Sitzung des Planungsausschusses der Stadtverwaltung Pforzheim wurde am 10. Februar 2011 auch das Projekt “Service-Wohnen August-Kayser” entlang der Kantstraße erörtert.
Sowohl die Pforzheimer Zeitung wie auch der Pforzheimer Kurier berichteten hierüber.
Frohen Mutes traten die Gäste der Tagespflege der August-Kayser-Stiftung ihren Ausflug an. Das Ziel hieß am 19. Januar 2011: Malmsheim, genauer gesagt die Krippenausstellung in Malmsheim.
Mit dem Stiftungs-eigenen Bus ging es durch den Nordschwarzwald ins rund 25 Kilometer entfernte Malsheim. Die Spannung bei den Mitreisenden war groß, hatte doch noch kaum jemand diese prächtige Ausstellung gesehen.
Um diese Ausstellung auch richtig genießen zu können, fand um 14:00 Uhr eine Führung statt – eigens für die Tagespflegegäste der AKS.
Immer vom 3. Advent bis Anfang Februar wird in Malmsheim die katholische Kirche mit prächtigen Krippen geschmückt. Und immer findet die Ausstellung unter einem bestimmten Motto statt. Dieses Jahr lautete das Motto: Ein Kind baut Brücken.
Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein im Gemeindezentrum mit Kaffee und Kuchen.
Alle freuen sich bereits aufs nächste Mal im nächsten Jahr.“Überaus spannend und interessant” fanden es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was Ihnen Frau Renate Endrulat in ihrem Vortag zum Thema “Japanisches Heilströmen” am 12. Januar 2011 zu berichten hatte.
Selbstverständlich blieb es nicht nur bei Berichten, sondern erweiterte sich um “Selbstversuche” am eigenen Körper. Mancher war sicherlich angetan, zu erkennen, wie einfach es ist, seinen Körper bewusst zu spüren. Frau Endrulat, die in Mühlacker wohnt und diese Therapieform bereits seit Jahren beherrscht konnte durch ihre persönliche Art alle Zuhörerinnen und Zuhörer begeistern.
Die August-Kayser-Stiftung bedankt sich bei Frau Endrulat für ihr großes Engagement.
Nachdem es Ende vergangenen Jahres nicht mehr möglich war, Mitglieder für einen Heimbeirat zufinden, musste in der August-Kayser-Stiftung ein Ersatzgremium benannt werden – ein Heimfürsprechergremium. Dieses Gremium übernimmt diesselben Aufgaben wie ein Heimbeirat, besteht aber ausschließlich aus externen Damen und Herren.
Das Bild zeigt Frau Fechter, Frau Wagner, Frau Müller, Frau Berges und Frau Görnemann.
Die August-Kayser-Stiftung dankt diesen Frauen für deren Bereitschaft, diese wichtige Funktion wahrzunehmen.
Sie gehört schon lange zu den ältesten Bürgern in Pforzheim. Seit Jahren lebt Sie in unserer August-Kayser-Stiftung: Frau Klara Alt, die am 5. Januar 2011 ihren 102. Geburtstag feiern konnte.
Die Zahl der Gratulanten war groß, neben dem 1. Bürgermeister der Stadt Pforzheim, Herrn Roger Heidt, beglückwünschten auch der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Stiftung, Herr Hans-Georg Schober, und die Pflegedienstleiterin und stv. Heimleiterin, Frau Birgit John die Jubilarin.
Herzlichen Glückwunsch im Namen der Verwaltungsrates, der Geschäftsführung und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.